Territorigramm

Spezialität von Martina Kockler

Das Territorigramm wurde 1999 von Peter W. Gester und Prof. Ulrich Clement am
Heidelberger Zentrum für Systemische Forschung und Beratung entwickelt.
Mittlerweile hat es sich als Alternative zu bisherigen Aufstellungsformen als effektives Standardwerkzeug der systemischen Organisations- und Personalentwicklung etabliert.

Das Territorigramm ist ein:

Es eignet sich u.a. für Fragestellungen zur:

Prinzip des Territorigramms ist es, dass alle Systemmitglieder durch Aufstellung im Raum zunächst einen Ist- und dann einen Zielzustand ihres Systems abbilden. Dies geschieht mithilfe von "Lilliputs" - kleinen Abbildungen ihrer selbst. Die Aufstellung erfolgt unter dem Gesichtspunkt einer bestimmten für das System relevanten Fragestellung.

Zentral dabei ist die Visualisierung von Beziehungen der Systemmitglieder untereinander und die soziale Kommunikation. Durch die Abbildung im Raum sind diese auf einen Blick für alle Teilnehmenden erkennbar und Auslöser für selbstgesteuerte Reflexions- und Kommunikationsprozesse.

Das Territorigramm setzt in Bezug auf Lösungsansätze auf die Selbstorganisationskraft (Autopoiese) von Systemen und dient hierbei als Katalysator. Es werden keine Lösungen von außen übergestülpt - das System generiert seine Lösungen selbst; somit werden bestmögliche Voraussetzungen für Akzeptanz und Passgenauigkeit von Lösungen und Handlungsmöglichkeiten für das jeweilige System geschaffen.