Erlebte Beispiele:

Eine der Kernkompetenzen von PMC ist die Einführung von Gruppenarbeit in Produktionsunternehmen.

Dies führt neben der Etablierung der Gruppen, Umstrukturierungen nicht nur von Verantwortungen etc., vor allem zu einer Neudefinition der Rolle der Meister. Diese sind mehr denn je auf eine gute Zusammenarbeit untereinander und mit ihren Gruppen angewiesen. Sie haben nun eher die Funktion eines Moderierenden und steuernden Beraters/Coach, als die des direkt führenden Vorgesetzten. Auf diese neuen Gegebenheiten müssen die entsprechenden Personen umfassend vorbereitet werden - da teilweise ein regelrechter Identitätswechsel vollzogen werden muss.

Neben dem Erlernen auf der Fähigkeitsebene, wie Führen von Mitarbeitergesprächen, etc. geht es vor allem um die Einstellung zu Grupenarbeit:
"Warum sich von Altbekanntem lösen, wenn es zwanzig Jahre funktioniert hat" - Jegliches Lernen funktioniert um so besser, wenn das Herz dafür schlägt.
So gesehen erlebt z.B. der Meister beim Bau eines Flosses hautnah und direkt, wie sein bisheriges Führungsverhalten sich auf die Leistungsfähigkeit seiner Gruppe auswirkt. In einem persönlichen Feedback und in einem gemeinsamen Transfergespräch mit der Gruppe, können Stärken und Schwächen besprochen und in einer nächsten Übung sofort umgesetzt werden.
Das Lernen für den Alltag beginnt - just in time!


Noch ein Beispiel:

Ein Direktor einer Bank, der für schnelles und zielgerichtetes Agieren bekannt ist, war bei einer typischen Outdoorübung, die sich "Blindflug" nennt, und bei der es darum geht, dass ein Team mit verbundenen Augen ein Ziel mit verschiedenen Hilfmitteln erreicht,- nicht wie gewohnt als "Macher" an erster Führungsstelle.

Im fortgeschrittenen Verlauf der Übung rastete dieser plötzlich, ohne Vorwarnung in der Form aus, dass er alle seine

Mitarbeiter anschrie, da es ihm viel zu langsam ging und übernahm ohne Absprache mit seinen Mitarbeitern die Führung.
In der Nachbesprechung ( die Gruppe fand übrigens nicht ihr Ziel)- konnte durch Besprechung der Übung über Dinge reflektiert werden, die alle wussten, sich aber niemals jemand getraut hätte direkt anzusprechen. Die Mitarbeiter wurden durch unsere prozesserfahrenen Coaches dazu animiert offen und ehrlich Feedback zu geben.

Dies führte im Verlaufe des weiteren Trainings zu mehr Offenheit und Vertrauen untereinander. Längst fällige Rückmeldungen wurden besprechbar und das Arbeitsklima für die Zukunft wesentlich verbessert.

Der Direktor wünschte sich ausgelöst durch das Erlebte- im Anschluss an das Training zwei individuelle Coachingsitzungen, die es ihm ermöglichten sein eigenes Verhalten zu reflektieren und dauerhaft zu ändern.

Auslöser war eine erlebnisorientierte Outdoorübung in einem zweitägigen Workshop zum Thema "Neue Vertriebsstrukturen."