- Wenn wir von Outdoor reden, meinen wir nicht zwangsläufig einen Hochseilgarten oder nur "High-events". Unter dem Begriff Outdoor fassen wir auch Übungen zusammen, die indoor absolviert werden können, und bei denen es darum geht, für ein bestimmtes Problem kreative Lösungen zu finden oder etwas gemeinsam zu bauen. Gemeinsam ist allerdings allen, dass es sich um erlebnisorientiertes Lernen mit anschließendem Praxistransfer handelt und jede Übung individuell auf unsere Auftraggeber zugeschnitten ist!
- Das zeitliche Verhältnis "Outdoor" zu "Indoor" sprich "Erleben" zu "Aufarbeiten" kann sehr stark variieren. Umsetzungsorientierte Programme haben zumeist unter 50% Outdooranteile, oft sogar weniger.
- Jeder, der teilnimmt, muss sich mit dem Prinzip der Selbstverantwortung auseinandersetzen. Er wird für sich selbst entscheiden und seine Wahl verantworten. Er kann über Schuldzuweisungen im Outdoor wenig bis nichts erreichen. Andere schlechter zu machen macht ihn nicht besser.
- Outdoor zieht Akteure an, es fordert heraus. Flüchten kann erlaubt sein, aber dann ist das eine selbstverantwortliche Entscheidung und nicht in der Verantwortung anderer. Niemand muss, wenn er nicht will.
- Outdooraktivitäten arbeiten mit wahrgenommenem Risikoerleben. Das subjektive Risikoerleben ist also hoch, während die tatsächliche Gefährdung gegen Null geht.